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Geschichte

Die Entstehungsgeschichte

Im 15. Jahrhundert wanderten Teile der Familie Fischer von Kempten im Allgäu in den noch wenig besiedelten Bregenzerwald aus. Sie ließen sich in Egg nieder und betrieben eine Kupferschmiede. Doch schon sehr früh erkannten Sie, dass der Handel mit Textilen ein guter Nebenerwerb war und versorgten den Spinnereimanufakturen im Bregenzerwald mit Baumwollfasern.

Im 16. Jahrhundert kaufte einer der Fischer Söhne das Anwesen in Bezau. Wo im Weiler Ellenbogen eine Kupferschmiede und eine Landwirtschaft betrieben wurde.

Mitte des 19. Jahrhunderts heiratete Josef Anton Fischer, Maria Barbara Rüscher aus Au. Sie war sehr geschäftstüchtig und gründete dann 1875 zusammen mit Ihrem Mann die vollstufige Lodenfabrik Fischer. Maschinen und Personal wurde von einer Fabrik im Elsass übernommen. Der Fischer Loden war kurze Zeit später wegen seiner guten
Qualität landesweit bekannt.

Auch die Familienline aus Egg hatte im Textilbereich Ideen : Um 1867 besuchte Johann Fischer aus Egg die Weltausstellung in Paris. Dort sah er eine Plissiermaschine. Da bis dato die Tracht der Bregenzerwälderinnen, die Juppe, von Hand gefältelt wurde, wollte er hier eine Erleichterung schaffen und eine Maschine nachbauen. Leider erwies sich dieses Vorhaben mit den damaligen Mitteln einer Schmiede nur schwerer als gedacht und so arbeitete er mehrere Jahre an diesem Projekt. Doch aufgegeben hat er nicht und schlussendlich die Maschine
zum Laufen gebracht. Diese ist noch heute in der Juppenwerkstatt in Riefensberg funktionstüchtig zu sehen.

Im Jahre 1909 holte dann Maria Barbara ihren Enkel Bartle, der eine technische Begabung hatte, als Nachfolger in den Betrieb. Er arbeitete sich sehr rasch ein und wußte für jedes maschinelle Problem im Lodenbetrieb eine Lösung. Er wollte sogar eine seiner Erfindungen patentieren lassen. Er erkannte früh, dass der Vollstufige Lodenbetrieb zu aufwendig war und führte nur noch den reinen Spinnereibetrieb weiter. Leider erteilte ihn mit dem Tod seiner lieben Frau Wilhelmina im Jahre 1953 ein schwerer Schicksalsschlag worauf er sein Interesse etwas verlor.

Glücklicherweise trat dann im Jahre 1962 sein Sohn Kurt Fischer in den väterlichen Betrieb ein. Er war ein ausgesprochen gutes Handels- und Verkaufstalent und so ging es ab da an immer stetig berauf. Die 70er und 80er Jahre waren sehr gut und Fischer Wolle avancierte zu "Dem Handstrickgarnproduzent für Trachtenmode". Auch seine Frau Maria war sehr tüchtig und unterstütze Ihn, wo Sie nur konnte. Ihnen verdankt die Firma Fischer Wolle GmbH ihren heutigen Status.

Sein Sohn Klaus Fischer hatte schon sehr früh Interesse an der textilien Technik und besuchte daher als weitereführende Schule die HTL-Textil, welche er im Jahre 1996 mit der Matura abschloss.

Impressionen der Firmengeschichte